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Humanitäre Zusammenarbeit

Die Tschernobyl-Katastrophe von 1986 hat in Deutschland eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität ausgelöst. Aus ersten Kontakten sind inzwischen dauerhafte Freund- und Partnerschaften entstanden. Nach einigen Einschätzungen agierten deutschlandweit über 400 Tschernobyl-Initiativen, die ihren Beitrag zur Linderung der Folgen dieses Super-GAUs in Belarus leisten.

Deutschland ist traditionell führend in Bezug auf das Volumen der humanitären Hilfe für die Republik Belarus. Im Jahr 2020 hat Deutschland Hilfe in Höhe von insgesamt 11,2 Millionen US-Dollars geleistet (eine Steigerung von 8,7% gegenüber 2019), finanzieller Mittel in Höhe von 9,4 Millionen US-Dollars und Waren — von 1,8 Millionen US-Dollars.

Die größten Absender humanitärer Hilfe aus Deutschland sind: Konferenz über jüdische materielle Ansprüche gegen Deutschland, Renovabis e.V., Frankfurt Zoological Society, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.

Zu den neuen deutschen Spendern zählen die katholische Wohltätigkeitsorganisation «Jesuitenmission» und «Das Osteuropa-Hilfswerk der Katholischen Kirche in Deutschland Renovabis».

Im Jahr 2020 aufgrund von Einschränkungen bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie wurden nur 33 Kinder aus der Republik Belarus deutschlandweit zur Gesundung aufgenommen, was 48% der Gesamtzahl der Kinder entspricht, die außerhalb der Republik Belarus eine Rehabilitation bestanden haben (2019 — 2074 Kinder).

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